Weihnachtsgedanken

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wieder einmal kommt das Fest Weihnachten mit riesen Schritten auf uns. Jedes Jahr bringt es neue Überraschungen, neue Ideen von der Wirtschaft. Heuer fällt der Hl. Abend auf einen Sonntag und das beschert uns einen sehr kurzen Advent, weil Hl. Abend auch gleichzeitig der 4. Adventsonntag ist. Verkürzter Kaufrausch, können wir nicht genug Geld ausgeben. Und so gibt es die Idee, am Hl. Abend die Geschäfte offen zu halten.

In einer Umfrage (über 3.000 Personen) sagen 80% ein klares NEIN zur Ladenöffnung am 24.12. Und es wird auch keine offenen Geschäfte geben an diesem Tag.

Die Sorge vieler Leute ist zu verhungern, man kann dann von 24.12. bis 26.12. keine Lebensmittel einkaufen. Wenn man sich die Berge von Essbarem nach den Feiertagen in den Mülltonnen anschaut, dann ist es vielleicht sogar von Vorteil, nichts einkaufen zu können, der Müllberg kann nur kleiner werden.

Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, in Sozialläden einkaufen müssen. Vorbildlich hier die Caritasaktion Le+O. Hier gibt es nachhaltige Unterstützung für armutsbetroffene Haushalte. Die andere Seite der Medaille.

In der Pfarre Leopoldau gibt es ab 13.12.2017 wieder die Wärmestube, getragen von den Caritasbeauf-tragten im Entwicklungsraum Floridsdorf Ost. Ein schönes Miteinander zum Wohle von Obdachlosen. Eine warme Suppe, Kaffee, Obst, Jause und ein paar freundliche Worte, und schon ist Weihnachten in vielen Herzen.

Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus ins freie Feld, Hehres Glänzen, heilges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen, Aus des Schnees Einsamkeit Steigts wie wunderbares Singen – O du gnadenreiche Zeit!

(Josef von Eichendorff)

Sicher ein altmodisches Gedicht, aber beim Lesen wird es – zumindest mir – sehr weihnachtlich zumute!

Allen Lesern ein gesegnetes Fest!

Tel: 0664 876 9552

-anniglas

 

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