Mensch

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Wenn sich zwei Menschen,  das heißt  Mann und Frau, in Liebe begegnen, ich meine, so wie es Paulus schreibt (1 Ko.r. 13,ff) oder (Eph. 5,21-30), der kann Zeuge eines Wunders werden. Wer aus anderen Gründen „liebt“, der verfällt nur allzu leicht,  der eigenen Vergötterung.

In   einem Buch, das ein  indischer Guru geschrieben hat, leider weiß  ich den Autor und den Titel nicht mehr,  meinte dieser, man solle aufpassen,  wenn man sich mit seinem Partner vereinen will, welche Geister im Raum sind. Übertragen heißt das, in welcher Gesinnung  begegnet wird. Weiters meint er, man solle vor Beginn beten.  Ähnliches meint auch das Buch Tobit, wenn der Autor über die erste Begegnung Tobias mit Sara berichtet (Tob.  8,1-9).

Die lateinamerikanische Zahnärztin, Dr. Gloria Polo, meinte in  ihren Vorträgen, dass bei der Vereinigung von Same und Eizelle es im Mutterschoss wie ein  Blitz aufleuchtet.  Sie meinte damit die Beseelung des neuen Menschen. Und das ist das Wunder, an dem Vater und Mutter teilhaben dürfen.

Diese Liebe ist auch notwendig, wenn das Kind zu einem brauchbaren Menschen heranwachsen soll. Es braucht die Hinwendung beider Eltern und das beginnt bereits im Mutterleib.  Deswegen ist das Kind, wenn es zur Welt kommt, kein unbeschriebenes Blatt, sondern hat schon Erfahrungen mit seiner Umwelt gemacht.  Es zeigt sich nervös, wenn es bereits die Auswirkungen von Spannungen registriert hat, bzw. freundlich, wenn es das liebende angenommen sein der Eltern erfahren hat…

Wilhelm Stetina  Diakon

 

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