Menschen aus der Pfarre – Hannes Grabner, Diakon

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Name: Hannes Grabner

Beruf: derzeit Diakon und bald Kaplan in der Pfarre Leopoldau

Geburtstag: 06.12.1982

Familie: Ich habe einen sieben Jahre älteren Bruder, der bei der Justizwache arbeitet. Meine Eltern sind seit vielen Jahren geschieden und leben seither getrennt; mein Vater in Wien (mit seiner lieben Lebensgefährtin) und meine Mutter in der Nähe von Eisenstadt.

Tätigkeiten in der Pfarre: Als Diakon hat man eine ganz eigene Rolle und damit verbundene Aufgaben, die sich auch aus dem „diakonalen Selbstverständnis“ ergeben. Wenn ich heuer zum Priester geweiht werde und dann in unserer Pfarre als Kaplan arbeite, werden sich meine Aufgaben und Tätigkeiten daher noch einmal geringfügig verändern. Im Wesentlichen engagiere ich mich in der Jugendarbeit, momentan mit einem besonderen Blick auf unsere Ministranten, ich versuche mich in der Liturgie einzubringen und offene Augen- und Ohren für Themen zu haben, die gewissermaßen darauf warten, aufgegriffen zu werden. Daneben gibt es dann noch jene Dinge, die zum „Tagesgeschäft“ der pastoralen Arbeit gehören: die Begleitung von Menschen, das Feiern von Taufen, Hochzeiten und Wortgottesdiensten und das Leiten von Begräbnissen. Es ist mir sehr wichtig, mich in meinem Tun an die momentanen Bedürfnisse der Menschen anpassen zu können.

Ich sammle: verschiedene Arten von Star Trek-Devotionalien.

Freunde sind: … für mich ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens und der verlängerte Arm meiner Familie.

Christ sein bedeutet: … sich radikal für das Wohl der Menschen einzusetzen und die eigene Gottesbeziehung immer mehr zu vertiefen.

Das macht mich traurig: Wenn ich daran denke, wie unvernünftig die Menschheit mit dem Planeten umgeht und sich so die eigene Lebensgrundlage zerstört.

Lieblingszitat/Leitsatz: Gott gibt uns alles was wir brauchen, aber nicht alles was wir brauchen kommt von Gott.

Leopoldau ist für mich: Zuhause, Arbeitsplatz und Ort der Begegnung.

Am Sonntag: … freue ich mich – besonders an sonnigen Tagen – auf die Begegnungen nach der Messe und auf Besuche von Familien und Freunden.

Als Pflanze wäre ich: ein Schneeglöckchen.

Hobbies: Motorradfahren, Musik, Freunde treffen, und eine bestimmte Sci-Fi Serie…

Lieblingsvers aus der Bibel: „Da weinte Jesus“ (Joh 11, 35). Jesus ist für mich der menschgewordene Gott, und es tröstet mich ungemein, zu wissen, dass Gott das Leid der Menschen nicht nur versteht und mitträgt, sondern auch mitfühlt.

Die Pfarre braucht: mehr Mut für Neues! Es gehört nicht nur zum Wesen unseres Glaubens, schöne Pflanzen zu hüten und zu pflegen, sondern auch, verhärtete Strukturen aufzubrechen und etwas Neues wachsen zu lassen. Haben wir den Mut, das in unserem konkreten Alltag als Pfarre umzusetzen!

Mich motiviert: … das es in Leopoldau so viele lebendige Gruppen und engagierte MitarbeiterInnen gibt.

 

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