Die Vorbereitungen auf das Osterfest laufen auf Hochtouren

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 Pfarre Leopoldau, Wien 21. –  In den meisten Pfarren sind am Karfreitag und Karsamtag wieder die Ratschenkinder unterwegs. Vielerorts wird diese Tradition wieder aufgenommen. Meist sind es Ministranten, Jungscharkinder oder Kinder des Ortes, die in Absprache mit der Pfarre das Ratschen organisieren.

Ratschen in der Pfarre Leopoldau

Am Karfreitag weckten die Leopoldauer Minis wieder die Bevölkerung mit ihren Ratschen. Es wird um eine kleine Spende für die Ministrantenkasse gebeten. Mit dem gesammelten Geld können die Aktivitäten der Minis, z.B. die Ministrantenwallfahrt nach Rom im August,  finanziert werden.

 Geschichte des Ratschens

Beim Ratschen ziehen Kinder und Jugendliche durch die Straßen der Dörfer und Ortsteile, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern. Der Überlieferung zufolge schweigen von Gründonnerstag nach dem Gloria den gesamten Karfreitag bis Ostern die Glocken, da sie alle zur Beichte nach Rom geflogen seien. Es sollen damit auch böse Geister vertrieben werden. Da die Kirchenglocken zumeist eine festliche Stimmung ausdrücken, ist deren Geläute in der Zeit der Grabesruhe Jesu nicht angebracht.

-hpascua

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