Auf den Weg nach Mariazell

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„Guten Marsch und hoits zsamm“ – diese Botschaft gab uns der „Wallfahrts-Veteran“ Loisl Schaden mit auf den Weg nach Mariazell.

Sein Bruder und Initiator Bernhard Schaden organisierte auch dieses Jahr wieder die – insgesamt 8. -Leopoldauer Männerwallfahrt nach Mariazell. Inspiriert von vielen Leopoldauer Pilgern vor uns, fand 2004 die erste Wanderung über Peilstein, Kieneck und Gscheid statt.

In diesem Jahr machten sich 16 Männer auf den Weg zur Basilika. In der anfangs angeführten Botschaft steckt viel Wahrheit über den Sinn unserer Pilgerreise. Es wäre falsch, wenn ich schreiben würde, dass alle Teilnehmer aus religiösen oder christlichen Gründen mitgehen, aber es sind christliche Werte wie Zusammenhalt, Freundschaft, im weiteren Sinn Nächstenliebe und der respektvolle Umgang miteinander, die unseren Weg und unsere Gruppe prägten.

Besonders schön empfand ich den Austausch der Wallfahrergruppen und Wanderer untereinander. Es beginnt mit freundlicher Begrüßung, oftmals wird miteinander gesprochen, zugehört wie es dem Gegenüber geht, alles Gute gewünscht und jeder geht sein eigenes Tempo weiter.

Wäre schön, wenn wir in unserem Land – oder gerne auch grenzüberschreitend – wieder freundlicher grüßen, öfter miteinander reden und besser zuhören würden.

Eine Wallfahrt bietet viel Zeit zum Nachdenken, zum Fragen stellen, um dankbar zu sein; vor allem aber ausreichend Zeit und Raum, die Dankbarkeit, die Fragen und die Gedanken zu teilen – zu teilen mit Mitmenschen, in diesem Fall mit Pilgerkollegen – und genau das macht diese 4 Tage nicht nur anstrengend, sondern auch sinnstiftend und wahrhaftig „denk-würdig“.

Wir werden auch 2020 wieder unsere Rucksäcke packen und unsere Füße einschmieren, wenn „Bone“ zur Wallfahrt ruft.

  • Georg Wallner/21.5.2018

Teilnehmer 2018: Georg Wallner, Michael und Alois Horalek, Alex Hareter, Thomas Zadrazil, Bernhard Plakolm, Walter Hein, Thomas Novak, Andrea Giavesu, Daniel Schwinghammer, Wolfgang Eichinger, Robert Nieschlag, Robert Nemetz, Hans Angst, Siegfried Sinkovits und Bernhard Schaden

 

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