Glaubensdialog

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Der Glaubensdialog für unsere heurigen FirmkandidatInnen mit ihren jeweiligen FirmpatInnen fand am 05.Mai 2018 im Pfarrhof statt. 62 TeilnehmerInnen waren dabei und waren von Beginn an sehr positiv eingestellt. Als Einstieg bekamen die Firmlinge und PatInnen einen Fragebogen. Damit kamen sie sich ein bisschen näher. Manches war schon eine kleine Herausforderung, anderes leichter zu beantworten. Durch die Aktivität konnten sich die PatInnen in die Lebenssituation der Firmlinge versetzen. Andererseits wird auch den Firmlingen bewusst, dass ihre FirmpatInnen auch jung waren wie sie. Die Nachmittagsveranstaltung war eine Chance, eine Annäherung zwischen Firmlingen und PatInnen zu bringen, die vielleicht wenig Gelegenheit haben, miteinander zu sprechen. In einem weiteren Schwerpunkt des Treffens war die Auseinandersetzung mit der symbolischen Bedeutung des Händeauflegens bei der Firmung durch den Paten/Innen auf die rechte Schulter des Firmkandidaten. Anhand verschiedener Auszüge aus dem Alten und Neuen Testament wurde das Händeauflegen in mehrfacher Hinsicht verdeutlicht. Beispiele dafür: Hände auflegen als Segen, Ermächtigung, im Glauben erwachsen zu werden, Nachfolge Christi, Bevollmächtigung der Glaubensverbreitung, Vertrauen. In den Kleingruppen wurden Impulsfragen gestellt—Wer steht hinter mir? Was bedeutet mir das Symbol der Handauflegung bei der Firmung. Am Ende des Nachmittagstreffen wurde die FirmpatInnen eingeladen, zu überlegen, was sie ihrem Patenkind auf seinem Lebensweg wünschen. Welchen Wunsch möchten sie ihm mitgeben – für sein Wachsen und Reifen! Eine Aktion hat das Firmteam für alle vorbereitet—eine schöne Erinnerung, die diese Beziehung miteinander symbolisieren könnte. Der Glaube ist nicht etwas, das wir haben, sondern ein Geschenk. Unser Glaube muss gepflegt werden, um wachsen zu können. Er ist einer Pflanze ähnlich. Eine Aufgabe der FirmpatInnen ist es, dabei Unterstützung und Rückhalt zu sein. Um das zu symbolisieren, pflanzen die Firmlinge mit ihren PatInnen Sonnenblumen in kleinen Tontöpfen. FirmpatInnen verfassen ihre Wünsche zur Firmung ihrer Patenkinder auf der vorbereiteten Sonnenblumenkarte. Im Namen der Pfarre Leopoldau wünschen wir all unseren Firmlingen, die auch wir ein Stück des Weges begleiten durften, alles Gute. Ich möchte mich bei meinem Firmvorbereitungsteam ( Christine Zupnik + Patrick Schornik) und allen TeilnehmerInnen herzlich für die Unterstützung bedanken. — hector pascua

 

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