Einfach zum Nachdenken

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„Ein Rabbi fragt einen gläubigen Juden:

Wann weicht die Nacht dem Tag? Woran erkennt man das?

Der versucht eine Antwort: Vielleicht, wenn man den ersten Lichtschimmer am Himmel sieht? Oder wenn man einen Busch schon von einem Menschen unterscheiden kann?

Nein, sagt der Rabbi.

Die Nacht weicht dem Tag, wenn der eine im Gesicht des anderen den Bruder und die Schwester erkennt. Solange das nicht der Fall ist, ist die Nacht noch in uns.“

Wenn wir also in unserem Mitmenschen den Bruder, die Schwester sehen, auch wenn er oder sie gemein zu uns waren, dann sind wir Salz im Sinne Jesu.

Ich wünsche mir für das kommende Arbeitsjahr, dass wir uns immer wieder daran erinnern: Das Gesicht des anderen ist das unsres Bruders, unserer Schwester.

Wenn wir das immer wieder bedenken, dann wird uns das neue Arbeitsjahr auch gelingen!

In diesem Sinn wünschen wir uns einen guten START ins neue Arbeitsjahr!

Dechant Klaus Coolen osc,   Pfarrer

 

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