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Vor Kurzem haben wir Weihnachten gefeiert. Doch die Weihnachtszeit ist nicht mit dem Weihnachtsfest vorbei, sondern dauert bis zum 6. Januar. An diesem Tag feiert die Kirche das Fest „Erscheinung des Herrn“. Das ist ein seltsamer Name. Was hat es mit diesem Fest auf sich?

Das kannst du im Matthäusevangelium, im zweiten Kapitel, nachlesen. Männer kommen nach Bethlehem zu Jesus in der Krippe. Diese drei Männer sind Sterndeuter, weise Menschen. Sie hatten an den Sternen gesehen, dass ein neuer König geboren ist. Diesen König wollen sie sehen und kommen – durch den Stern geführt – zu Jesus. Sie bringen ihm drei wertvolle Geschenke mit: Gold, Weihrauch (ein gut riechendes Harz) und Myrrhe, ein Kraut. Dann fallen sie vor Jesus auf die Knie und verehren ihn. Die Bibel erzählt nichts davon, dass die Männer drei Könige waren, dazu sind sie erst später geworden aufgrund der drei wertvollen Geschenke.

Und was bedeutet die Geschichte und warum hat das Fest diesen komischen Namen „Erscheinung des Herrn“? Bis zu dem Besuch der Könige hatten nur wenige Menschen von der Geburt Jesu erfahren, eigentlich nur die Hirten. Jetzt erscheint Jesus der ganzen Welt. Denn die drei Könige sollen stellvertretend für alle Menschen stehen, deshalb repräsentieren sie die drei damals bekannten Erdteile: Europa, Afrika und Asien. Später haben sie auch drei Namen bekommen: Caspar, Melchior und Balthasar.

 

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