Das Sakrament des Altares

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Es wird auch Eucharistie oder hl. Kommunion genannt. Alle drei Begriffe  treffen einen wesentlichen Kern des Sakramentes. Altarsakrament, weil der Ort der Feier am Altar, dem Sinnbild Christi ist. Eucharistie (aus dem Griechischen = Danksagung), die wir Gott wirklich für Seine Liebe zukommen lassen. Und Kommunion (aus dem Lateinischen = Gemeinschaft) in der wir mit Jesus verbunden sind. Die Einsetzung dieses Sakramentes in der Bibel, brauche ich, glaube ich, nicht näher erklären. Im Bericht des letzten Abendmahls ist es zu finden.

Schwieriger ist es schon, an die Realität der tatsächlichen Präsenz Jesu in diesem kleinen Stück Brot anzunehmen. Noch schwieriger  ist, sich bewusst zu machen, das Christus im Augenblick der Wandlung tatsächlich am Kreuz hängen, voll Liebe und voll Schmerz, unblutig gegenwärtig ist. Deswegen ist es auch wichtig, Christus mit bereitem Herzen zu empfangen.

Nun könnte man fragen, warum eine so große Liebestat mit so  geringen Mitteln wie Brot und Wein dargebracht wird. Brot ist ein Grundnahrungsmittel. Wenn alle Lebensmittel ausgegangen sind, dann ist noch Brot da. Und wenn uns alle Hoffnung genommen ist, dann ist Jesus da. Wein ist schon bei den Römern als Göttergetränk bekannt. In Seinem ersten Wunder verwandelt Jesus Wasser zu einem besseren Wein, als Zeichen, dass Er die bessere, die wahre Freude schenkt.

Es sind nur einige Gedanken, die es aber Wert sind, sich damit auseinanderzusetzen. Aber auf alle Fälle nicht unvorbereitet dieses Sakrament der Liebe zu empfangen.

(Wilhelm Stetina, Diakon)

 

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