Franz Kardinal König

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Am 13. März 2019 jährt sich zum 15. Mal der Todestag von Franz Kardinal König. Für mich persönlich Grund genug, hier ein paar Gedanken zu dieser großen Persönlichkeit der katholischen Kirche zu schreiben.

Geboren 1905 in Rabenstein an der Pielach als ältester Sohn in eine Bauernfamilie hineingeboren. Er besucht das Stiftsgymnasium Melk, nach der Matura begann er mit dem Studium der Philosophie und Theologie in Rom, 1930 promoviert er zum Doktor phil, 1933 wird Kardinal König in Rom zum Priester geweiht.

Viele weitere Stationen als Kaplan folgen, in dieser Zeit vollendet er sein Theologiestudium und wird 1936 zum Doktor der Theologie promoviert.

1952 erfolgt die Bischofsweihe in St. Pölten und gleichzeitig die Ernennung zum Jugendbischof.

1956 tritt Kardinal König die Nachfolge des verstorbenen Kardinal Innitzer an und wird Erzbischof von Wien, 1958 erfolgt die Aufnahme in das Kardinalskollegium.

Kardinal König war eine der führenden Persönlichkeiten des 2. Vatikanums und hat auch massgeblich die Osteuropapolitik Europas geprägt.

Er hat nicht nur fast ein Jahrhundert gelebt, sondern die Erzdiözese Wien während seiner fast 30-jährigen Amtszeit geprägt.

Er hat wesentlich zur Aussöhnung zwischen Sozialdemokratie und Kirche beigetragen, daher rührt auch der Spitzname „der rote Kardinal“. Legendär sein Vortrag beim Bundestag des ÖGB im Jahr 1973 zum Thema „Kirche und Gesellschaft“.

Vieles ließe sich noch schreiben, wie etwa die Gründung des Katholischen Familienverbandes, die Stiftung Pro Oriente und vieles mehr.

Die Amtszeit als Wiener Erzbischof endet 1985 nach fast 30 Jahren, König war weiterhin präsent mit vielen Vorträgen, Reden (z.B. beim Lichtermeer 1993).

Warum ich über diesen großen Kirchenmann schreibe: er hat mich viele Jahre meines Lebens „begleitet“, viel wurde bei mir zu Hause über ihn gesprochen und, nicht zuletzt, ist meine Mutter ebenfalls am 13. März ein Jahr später verstorben. Daher wird die Hl. Messe am Mittwoch, 13. März für Kardinal König und meine Mutter gelesen. Vielleicht sehen wir uns ja!

-anniglas Tel: 0664 876 9552

 

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