Strassenkreuzweg 2019

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Pfarre Leopoldau STRASSENKREUZWEG 2019 UNTER DEM MOTTO #BEI MIR

#soziales Netzwerk, #benachteiligt…. Verurteilung, Ausgrenzung, #bei mir Leid: Das waren zentrale Themen des heurigen Strassenkreuzweges des Entwicklungsraumes Floridsdorf-Ost von der Pfarrkirche Leopoldau in die Pfarre Auferstehung Christi, Saikogasse.

Unter Begleitung der Polizei zogen die rund 100 Teilnehmerinnen und TeilnehmerInnen des Strassenkreuzweges von der Pfarrkirche Leopoldau in die Pfarre Auferstehung Christi, Saikogasse.

In der Pfarre Leopoldau übernahmen die FirmkandidatenInnen die erste Station. Die Jugendlichen sprachen an, wie rasch das Verurteilen auf der Tagesordnung steht. Dazu zählt auch das Beurteilen von Menschen in den Sozialen Medien. Das Äußere steht zu oft im Mittelpunkt. Es wurde beschrieben, wie schnell es gehen kann, ausgelacht und ausgeschlossen zu werden. Statt über andere zu spotten, wünschten sich die Jugendlichen mehr Kraft für Zivilcourage.

An der zweiten Station machten sich die FirmkandidatenInnen der Pfarre Herz Jesu, Töllergasse, Gedanken über das Thema #benachteiligt. Es wurde gefragt, ob wir das Gefühl kennen, von anderen nicht beachtet zu werden, ganz am Boden zerstört zu sein, benachteiligt, ungerecht behandelt…. diskriminiert… Viele, gerade auch junge Menschen und junge Familien erleben das, immer wieder. Menschen werden klein gemacht, zu Boden gedrückt…. benachteiligt. Bei dieser Station wurde die TeilnehmerInnen aufgefordert, einander beizustehen, einander Rückhalt geben zu können, den Mut zu finden, einander aufzuhelfen, wenn einer am Boden liegt. „Wir brauchen immer wieder Mut und Courage, damit wir Leute nicht im Stich lassen, besonders dann, wenn ein Mensch gerade „uncool“ oder nicht „in“ sei. Oder wenn er gemobbt werde. „Hilf uns, reiß uns die Augen auf, damit wir sehen, wie wir uns einsetzen können“, beteten die Jugendlichen.

Bei der dritten Station (Pfarre Auferstehung Christi, Saikogasse) wurde mit starken Texten gestaltet. Es ging darum, die Leidensgeschichte Jesu mit erlebten Alltagssituationen zu spiegeln. So wie der Einfall, den Hashtag (#) der kursierenden digitalen Kurznachrichtendienste, dieses Schlagwortzeichen – bezeichnenderweise ein Doppelkreuz – mit Bibel- und Meditationstexten zu verschränken: „#beimir“.

Der Strassenkreuzweg war eine gute Einstimmung in die bevorstehende Karwoche für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders für die FirmkandidatenInnen aus den drei Pfarren des Entwicklungsraumes. Im Anschluss an die letzte Station gab es im Pfarrsaal der Pfarre Auferstehung Christi, Saikogasse einen kleinen Imbiss mit Austausch.

— hector pascua

 

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