ein Arbeitsjahr liegt hinter uns!

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Bald kommen die Ferien, ein Arbeitsjahr liegt hinter uns. Wir haben wieder schöne Feste und erfolgreiche Events veranstaltet, die Pfarre braucht ja auch viel Geld. Neben den laufenden Ausgaben müssen Kirche und Pfarrhof in Stand gehalten werden. Beim Flohmarkt, Erntedankfest und auch den kleineren Festelrn zeigt sich die Kraft unserer Pfarre, viele, viele helfen mit. Auch wenn die Verantwortlichen nicht immer wissen, wo helfende Hände zu rekrutieren sind, schlussendlich funktioniert es. Feste feiern zu können, und bei uns wird auch Flohmarkt, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt usw., gefühlsmäßig zu einem Fest, ist schon ein Plus. Feste sind Veranstaltungen der Fülle. Die Bibel wünscht uns ja ein Leben in Fülle, dafür kennen wir die Ausdrücke: Seligkeit, Paradies, Himmel, Himmelreich, Gottesreich, himmlisches Festmahl. Und soviel wie möglich davon soll jedem und jeder von uns schon auf Erden zu Teil werden.

Eine Pfarre ist jedoch in erster Linie eine Glaubensgemeinschaft und ich finde es schön in einer noch dörflich strukturierten Gemeinschaft zu leben. Und ich freue mich, wenn ich aus dem Haus gehe und viele   Leute kenne, die mir begegnen, wenn der Pfarrhof ein erweitertes zu Hause ist und wenn wir in der Kirche gemeinsam singen, beten und feiern.

Und so habe ich jetzt eine Bitte!

Beim Gottesdienst werden wir immer weniger, die Lieder immer leiser. Gründe, am Sonntag oder am Samstag Abend nicht zu kommen gibt es genug; wir leben ja in einer Zeit mit vielerlei Freizeitangeboten und unsere Ruhe wollen wir schließlich auch mal haben. Doch es geht um unsere Glaubensgemeinschaft. Auch wenn man in der Natur oder im Bett auch beten kann, für unsere Gemeinschaft, Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder, die einander wertschätzen und sich in Dankbarkeit, mit Bitten in Freud und Leid gemeinsam um den Altar versammeln, tut dies nichts. Ich bitte euch Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, unsere Gemeinschaft zu erhalten und neu zu beleben. Dazu bedarf es vielleicht einer Anstrengung, das Leben so umzugestalten, dass wir wieder für den Gottesdienst, also für Gott und füreinander Zeit haben. Diese Mühe, die dann hoffentlich zur Freude an unserer Gemeinde wird, kann uns niemand abnehmen. Wer soll aber die mannigfachen Aufgaben unserer Pfarre übernehmen, wenn wir immer weniger und im Schnitt immer älter werden.

Jesus gibt sich im Brot für uns. Wir geben vieles von uns in Familie, Beruf, Vereinen etc. Vergessen wir unsere Glaubensgemeinschaft nicht, die ja hier gleichzeitig eine Gemeinschaft von vielen Freunden, Freundinnen und Bekannten ist. Gehen wir auf neue MessbesucherInnen einladend zu und überlegen wir, was wir in der Pfarre tun könnten. Freilich ist es oft bequem zu Hause mit dem Handy zu spielen oder am Abend vor dem Fernseher die Füße hoch zu lagern. Doch wenn wir dann los gehen und uns mit anderen in einer Pfarrgruppe   treffen, ist das meist sehr erfüllend und bereichernd.

Wir singen im Gottesdienst: wenn wir das Leben teilen…..teilen wir es mehr mit unserer Pfarrgemeinschaft – wenn uns etwas an ihr liegt. Sagen wir nicht: man müsste sondern ich sollte, ich will, ich kann. Besonders um die Liturgie fehlt es an Kräften. Wer würde gern im Chor singen, bei Messvorbereitungen helfen, kleine Agapen nach Messen betreuen? Doch auch sonst freut sich jede einzelne Pfarrgruppe auf Zuwachs und geschickte handwerkliche Hände sind auch immer gesucht. Wir brauchen euch, ihr Männer und Frauen, ihr Buben und Mädchen (und daher steht dieser Artikel auch auf der Genderseite) Bringt euch ein, nach Euren Interessen und Talenten (unterschätzen wir diese nicht) und erhaltet so unsere Pfarre lebendig.

PS: Ansprechpartner in der Pfarrkanzlei oder einfach irgend ein Pfarrmitglied—Elisabeth „Sissi“ Eichinger

 

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