Überlegungen und Wissenswertes

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Ich bin jetzt ca. 25 Jahre hier in der Pfarre Leopoldau und fast ein Jahr in der Nachbarpfarre, Herz-Jesu, Töllergasse und Ja, ich habe hier eine Kirche erfahren und erleben dürfen, die eine sehr Lebendige ist. Dass sich viele Menschen hier ehrenamtlich engagieren und damit beitragen, dass unsere Kirche trotz alledem lebt, dass freut mich wirklich sehr.

Darum möchte ich in dieser Ausgabe des Pfarrblattes Dankeschön sagen. … ein großes Danke, ein großes Vergelt´s Gott.

Ich weiß es nicht, ich ahne es nur, wie viel Zeit, Liebe, Einsatz, Ideen, Energien und Kräfte Sie in diesen vergangenen Jahren eingesetzt haben.

Ein Wort der Anerkennung: Wie viele Stunden Ihrer kostbaren Zeit haben Sie unserer Pfarre und den Anliegen unserer Pfarre gewidmet.

Der Dank gilt hier besonders Ihren Familien, die dazu ihre Zustimmung gaben und so auf manche Zeit des Miteinanders verzichteten. Der Dank gilt Ihnen persönlich, ganz besonders dann, wenn der Dienst die Mühen der Wegstrecke spürbar macht. Wo die Erfolge, die man sich am Anfang vorgenommen hat, sich nicht immer so eingestellt haben, wie man es sich erhofft hatte. Es gab sicher in diesen vergangenen Jahren viele schöne Erfolge, aber auch bestimmt Dinge, die einem schwer gefallen sind.

Für all das, für diese ständigen Bemühungen um ein gesundes „Für- und Miteinander“ für diese vielen Ermutigungen und Bewegungen, etwas aufzubauen und für dieses „Dasein“ will ich aus ganzem Herzen danken. Für mich wird hier ganz deutlich spürbar, dass unsere Kirche lebendig ist, dass unsere Kirche lebt und dass unsere Kirche eine Gemeinschaft von Menschen ist, die durch ihren Glauben verbunden sind. Die darauf vertrauen, dass, wo zwei oder drei zusammen kommen, Christus unter ihnen ist. Dort wo Christus ist, da ist auch seine Kirche.

Jeder einzelne von uns ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kirche und jeder kann sich hier mit seinen Begabungen und Fähigkeiten einbringen. Dort wo wir gemeinsam unseren Weg gehen, einander helfen, einander Mut machen und füreinander da sind, wird die lebendige Kirche sichtbar, ja spürbar. Unsere Kirche lebt von Ihrem Engagement.

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Urlaub 2019—Der Urlaub steht vor der Tür! Zeit für Erholung, Zeit für sich und seine Lieben. Urlaub ist eine Notwendigkeit, ja ein Segen, wenn er recht genutzt wird. Die arbeitsfreie Zeit soll dich näher zu dir selber bringen denn: „Wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gönne dich dir selbst“. Urlaub sollte kein Stress sein, in gar keiner Weise.

Die Freizeit bietet sich an, der Sehnsucht Raum zu geben, sie ist auch Chance die Gottesbeziehung zu vertiefen. „Alles Erkennen beginnt mit der Wahrnehmung“ sagte der hl. Thomas von Aquin. Vielleicht gelingt es uns:

– die Schönheit der Schöpfung bewusst wahrzunehmen und neu staunen zu lernen, vielleicht auch neu dankbar zu sein für unsere schöne Heimat.

– mit Achtsamkeit unserem Leib zu begegnen und ihm mehr Raum für Ruhe, Sport oder gutem Essen zu verschaffen.

– hellhörig zu werden für Gott, indem wir uns regelmäßig Zeit nehmen, um ruhig zu werden, mit Ihm zu reden oder zu Ihm zu beten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten und schönen Urlaub!

– Mag. Hector Pascua,

aufbruch@pfarreleopoldau.at

 

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