Das ewige Leben des Schilling

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So titelte der KURIER in seiner Wirtschaftsbeilage am 20. Juli 2019.

Interessiert uns das jetzt in einem Pfarrblatt? Ja, auf alle Fälle und ich werde Ihnen erklären, warum das so ist.

Ganz sicher liegen auch bei Ihnen, werte Leser unseres Pfarrblattes noch Schillingscheine und –münzen irgendwo herum. Im Marmeladeglas im Abstellraum, im Wäschekasten, unter der Matratze, viele Orte gibt es für die Sammelleidenschaft der Österreicher.

Für einige Investitionen im Pfarrhof benötigen wir wieder ihre Unterstützung. Ein Heizkessel ist zu erneuern, einige elektrische Anlagen müssen saniert werden, die Bäume müssen wieder überprüft werden und für all das würden wir Sie um Ihre gesammelten Schillinglager bitten.

Sie bringen uns das Geld und wir tauschen es in Euro um und haben benötigte Mittel zur Verfügung.

Aber hier vorab noch ein bisschen Statistik und Informationen:

6,95 Milliarden Schilling sind noch nicht umgetauscht, das entspricht in etwa einer Summe von 505 Mio Euro. Ein Bus der ÖNB fährt seit 2002 regelmäßig durch die Bundesländer, um ATS in EURO zu tauschen, diese Möglichkeit besteht auch direkt bei der österreichischen Nationalbank in Wien und Innsbruck.

Noch in den Händen der Österreicher, aber natürlich auch von Urlaubern im Ausland sind rund 3,7 Mrd. Ein-Schillingmünzen, 25 Mio Scheine zu 20 ATS, 6,9 Mio Scheine zu 50 ATS, 10,7 Mio 100 Schilling, 350 Tsd. Stück zu 500 Schilling, 458 Tsd. Stück 1.000er und noch 106,7 Tsd. Scheine zu 5.000 ATS!

Wir vom Vermögensverwaltungsrat sind sicher, auch bei Ihnen liegt noch Geld und sie könnten Ihre Pfarre damit sehr unterstützen.

Schilling-Sammlung

Wir sammeln am Wochenende 14./15. September in allen Hl. Messen, Sie können Ihre Schätze aber auch gerne in der Pfarrkanzlei abgeben.

In diesem Sinne hoffen wir, keine Fehlbitte getan zu haben und bedanken uns schon im Voraus für Ihre Unterstützung.

Nachsatz: wir nehmen natürlich auch eine Spende in EURO entgegen.

Vergelt’s Gott!

-anniglas Tel: 0664 876 9552

 

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