FIRMLING-FIRMPATEN/INNEN-FIRMBEGLEITER/IN Begegnung

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Die Firmling-FirmpatenInnen-FirmbegleiterIn-Begegnung für unsere heurigen Firmkandidaten/Innen mit ihren jeweiligen FirmpatenInnen fand am 7. September 2019 im Pfarrhof statt. 50 TeilnehmerInnen waren dabei und waren von Beginn an sehr positiv eingestellt. Die Nachmittagsveranstaltung war eine Chance, eine Annäherung zwischen Firmlingen und PatenInnen zu bringen, die vielleicht wenig Gelegenheit haben, miteinander zu sprechen.

Nach der Vorstell- und Kennenlernrunde haben die Teilnehmer-

Innen Gelegenheit über die folgenden Impulsfragen einzeln und in Gruppen zu überlegen und miteinander zu reden. Firmlinge unter sich: Was mag ich an meinen PatenIn? Was erwarte ich mir von ihm/ihr?

PatenInnen unter sich Warum habe ich das Patenamt übernommen? Was erwartet mich? Was glaube ich, erwartet der Firmling von mir?

In einem weiteren Schwerpunkt des Treffens war die Auseinandersetzung mit der symbolischen Bedeutung des Händeauflegens bei der Firmung durch den PatenInnen auf die rechte Schulter des/der FirmkandidatenIn. Anhand verschiedener Auszüge aus dem Alten und Neuen Testament wurde das Händeauflegen in mehrfacher Hinsicht verdeutlicht. Beispiele dafür: Hände auflegen als Segen, Ermächtigung, im Glauben erwachsen zu werden, Nachfolge Christi, Bevollmächtigung der Glaubensverbreitung, Vertrauen.

Durch die Handauflegung des Firmspenders bei der Firmung kommt zum Ausdruck die Zusage Gottes und des Hl. Geistes – ich bin mit dir. Ich schütze dich und segne dich. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich lasse dich auf deinem Weg nicht alleine. Diese Handauflegung macht nicht nur der Firmspender, sondern der Pate/die Patin stellt sich hinter den Firmling und legt die rechte Hand auf die Schulter, während der Firmspender die Salbung und Handauflegung vollzieht. Diese Position zeigt symbolisch, worum es geht: „Ich bin bei dir. Ich begleite dich auf deinem Weg. Ich begleite dich auf deinem Glaubensweg. Ich stehe hinter dir und werde hinter dir stehen. Ich stehe zu dir und werde zu dir stehen. Das ist genau die Rolle des/der Firmpaten/in: Sie sollen den Firmling auf ihrem Weg zur Firmung und auf ihrem Glaubensweg begleiten. Sie sollen als AnsprechpartnerIn sein für die damit zusammenhängenden Fragen und den Entscheidungsprozess der Jugendliche unterstützen. Deswegen ist es wichtig, dass der FirmpateIn jemand ist, dem der Jugendliche vertraut.

Nach der Pause bekamen die Firmlinge und Paten einen Fragebogen. Damit kamen sie sich ein bisschen näher. Manches war schon eine kleine Herausforderung, anderes leichter zu beantworten. Durch die Aktivität konnten sich die Paten in die Lebenssituation der Firmlinge versetzen. Andererseits wird auch den Firmlingen bewusst, dass ihre FirmpatenInnen auch jung waren wie sie. Als Abschlussritual bekamen die FirmpatenInnen ein Bild von einem Weg. Mit diesem Bildsymbol des Weges wurden sie gebeten, ihre Wünsche ihrem Firmling niederzuschreiben, nach dem Motto—“Was ich dir sagen möchte“ oder „Ich wünsche dir….“ Danach überreichten sie das Bild ihrem Firmling. Das Nachmittagstreffen endete mit einem Weggebet. Im Namen der Pfarre Leopoldau wünsche ich all unseren Firmlingen, die auch wir ein Stück des Weges begleiten durften, alles Gute. Ich möchte mich bei meinem Firmvorbereitungsteam ( Christine Zupnik, Patrick Schornik, und Kaplan Hannes) und allen TeilnehmerInnen herzlich für die Unterstützung bedanken. — Text/bilder: hector pascua

 

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