… missionieren – muss das sein?

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Das Wort „Mission“ hat lange Zeit keinen guten Klang gehabt. Zu viel Schlimmes war über die Jahrhunderte unter dem Banner der „Mission“ geschehen: Gewaltsame Taufen, Unterdrückung, Ausbeutung. Dieses dunkle Kapitel der Kirchengeschichte ist Gott sei Dank lange vorbei. In den letzten Jahren haben viele Menschen den Wert und die Notwendigkeit der Mission neu erkannt. Doch was bedeutet Mission eigentlich?

Mission bedeutet, so von seinem Glauben an Gott zu erzählen und ihn so zu leben, dass andere Menschen neugierig auf Gott und Jesus werden. Mission eröffnet Menschen, die noch nie oder lange nichts mehr von Gott gehört haben, die Tür zu einer ganz neuen Lebensperspektive. Wenn ihr bedenkt, was der Glaube und die kirchliche Gemeinschaft für euch bedeuten; welche Freude ihr in der Gemeinschaft findet, welchen Trost und welche Ermutigung im Glauben – dann ist doch eigentlich klar, dass andere Menschen dazu auch die Gelegenheit haben sollen. Doch dafür müssen sie von Gott hören, christliche Gemeinschaft erleben und erkennen, wie der Glaube euch verändert. Das ist das Schwierigste an der Mission: Mein glaubwürdiges Zeugnis. Deshalb passt das Bild von der Pusteblume für Mission nur zum Teil: Mission ist schwerer, als einmal tief Luft zu holen und zu pusten. Doch wohin die Samen fliegen und ob sie neue Frucht bringen, das weiß nur Gott, der es bewirkt. So ist es auch bei der Mission, die Jesus selbst uns aufgetragen hat: „Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

 

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