Wußten Sie, woher die Erntesträußchen kommen?

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Na klar, aus der Kirche! Aber irgendwer dürfte damit doch etwas zu tun haben. Es ist eine Handvoll Leopoldauerinnen, die seit vielen Jahren die Erntesträußchen vorbereiten. Dieses Team ist bereits im Juni im Umfeld von Leopoldau auf der Suche nach Äckern um die dazu benötigten Ähren, Weizen, Roggen und Hafer, zu besorgen. Mit Erlaubnis der Ackerbesitzer werden, noch vor dem Mähdrusch je etwa 4 bis 5 Garben geschnitten.

Die Lagerung erfolgt im Pfarrhof in der Taverne. Da die Ähren meist noch etwas feucht sind, müssen sie mehrmals gewendet werden um Schimmel zu vermeiden. Mitgelagertes Nußlaub soll helfen, Getreidemotten zu verhindern. Die benötigten bunten Trockenblumen müssen natürlich auch noch besorgt werden.

Einige Tage vor dem Erntedankfest werden die Sträußchen unter der Mithilfe von fleißigen Leopoldauerinnen gebunden und in Körbe geschlichtet. So vorbereitet kommen unsere Erntesträußchen—es sind mehrere Hundert—beim Opfergang der Festmesse zur Verteilung.

—hector pascua. Bilder: Anni Glas

 

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