zum Nachdenken

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Öfters hörte ich den Vorwurf: die Kirche ist schlecht. Und danach folgten eine Reihe von Vorwürfen. Aber, warum ist die Kirche schlecht, und welchen Anteil trage ich selbst dazu bei? Sicher, Ausfälle gibt es immer, mehr oder weniger. Ist ja auch logisch. Die Kirche besteht aus Menschen. Und wo Menschen am Werk sind, menschelt es eben, geschehen Fehler. Ich muss mir dabei selbst an die Brust klopfen. Denn auch ich habe die Kirche kritisiert. Auch ich muss mich fragen, was ist mein Anteil der Sicht der Kirche. Ich möchte drei Beispiele aufzeigen, die die Grundlage der jetzigen Sicht der Kirche sind. Als ich noch jung war, ging ich gerne in Großkaufhäuser, um in der Elektroabteilung an den Fernsehwänden Teile einer Sendung anzusehen. Für eine ganze Sendung hatte ich kaum Zeit. Dabei sah ich einen Ausschnitt eines Perry Rhodan-Filmes. Darin ging es um eine Ortschaft, die immer in der Nacht von feindlichen Elementen überfallen wurde. Man ging der Sache nach, weil diese Überfälle nicht aufhörten. Dabei entdeckte man eine Maschine, die die Träume der Bewohner realisierte. Diese Realisation verursachte dann die Überfälle. Jahre später sah ich in einer Ausstellung über Religion und Schamanismus ein Video, in dem folgendes gezeigt wurde: eine Frau saß in einem Raum mit dem Rücken zur Türe und hörte mittels Kopfhörer Musik. Da trat ihr Sohn ins Zimmer. Da drehte sich die Frau zu dem Kind um obwohl sie es weder sehen noch hören konnte. Sie können es auch selbst ausprobieren: wenn Sie in eine Gruppe von guten Menschen kommen, fühlen Sie sich wohl. Andererseits fühlen Sie sich unwohl in einer Gruppe von unguten Leuten. Was geschieht da? Jeder Mensch sendet auf Grund seines Gemütszustandes Schwingungen aus, die die oben genannten Beispiele beschreiben. Wenn ich jetzt negative Schwingungen aussende, dann sind diese Schwingungen ein Teil negativer Atmosphäre. Auf diese Weise vergrößert sich die negative Atmosphäre und reißt auch andere mit. So entsteht eine negative Sicht einer Sache. Darf ich Sie noch einmal bitten, Ihre Sicht der Kirche zu überdenken. Wenn auch diese Sicht negativ ist, dann ist es nicht schwer zu erraten, welche Sicht Ihre Umgebung zu dieser Sache hat. Das gilt sowohl für das Negative, wie auch für das Positive. Sie können also auch eine positive Sicht der Kirche vermitteln. Auf alle Fälle gilt: wie weit ist mein Anteil an der Sicht der Kirche? (Wilhelm Stetina, Diakon)

 

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