Einfach zum Nachdenken

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Die Novembertage sind oft grau und finster.                                      Die Landschaft wirkt leblos, kahle Bäume und kein oder wenig Grün. Man denkt an die lieben Verstorbenen. Wir feiern Allerheiligen und Allerseelen.

Und doch liebe Leser-Innen, Allerheiligen ist ein tröstliches Fest.

So groß ist die Schar der Heiligen, dass sie niemals namentlich genannt werden können. Wir feiern „alle Heiligen“!

Es ist auch ein herausforderndes Fest.

Wenn es so viele sind, können wir auch nicht sagen: Das ist nur für „Ausnahme-Christen“ etwas! Nein, für ganz normale Menschen wie Du und Ich! Wir sind zur Heiligkeit berufen. Lassen wir uns von Jesus den Weg zeigen.

Wir alle sind unterwegs und wohin sind wir unterwegs: Wir alle sind unterwegs nach Hause! Und am Allerseelentag feiern wir, dass unsere Verstorbenen für immer zu Hause sind. Unsere Toten leben in der Gemeinschaft der Heiligen weiter. Augustinus hat schon über unsere Toten tröstliche Worte gesagt: Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.

Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer. Denen, die uns vorausgegangen sind, wurde bei Gott eine neue Heimat geschenkt. Wie eine Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling wird, so hoffen wir als Kinder Gottes, dass unser Ende der Anfang eines neuen Lebens bei Gott wird. Die Heiligen haben es uns vorgelebt. An Ihnen wollen wir uns ein Beispiel nehmen.

Dieser Gedanke will uns Trost und Hoffnung schenken.

So meint es,

Dechant Klaus Coolen osc, Pfarrer

 

 

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