Aus dem Alltag

Veröffentlicht von

Unsere Pfarrjugend

Es sind diesmal sehr persönliche Zeilen, die ich hier zu Papier bringe, aber ein Thema, das mich einfach immer wieder bewegt, daher bitte um Verständnis.

Mir geht es um unsere Pfarrjugend! Immer wieder höre ich Sätze, wie „die tun nichts“, „die arbeiten nirgends mit“, „warum macht das die Jugend nicht“ usf. Und all das stimmt nicht wirklich. Unsere Jugend macht sehr viel, zum Teil aber ohne viel Aufhebens, es ist dann eben einfach erledigt.

Ich möchte hier einmal aufzählen, was im Jahreskreis so alles passiert, die Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig.

Eine Kleinigkeit zu Beginn, Adventmarkt 2019: wie selbstverständlich wurden die Tassen von meinem Punschstand im Freien von Jugendlichen aus dem Bücherstand abgewaschen. Eine große Hilfe, kaum jemand merkt etwas.

Seit einigen Jahren bringen Jugendliche die Kartons beim Flohmarkt zu den entsprechenden Ständen.

Beim Erntedankfest ist der Kaffeestand und der Weinstand bei der Linde fest in jugendlicher Hand, und: alles klappt perfekt! Die Tische werden teilweise von der Jugend aufgestellt, und freundliche KellnerInnen kümmern sich um Getränke.

Wissen Sie, wer den Christbaum in der Kirche aufstellt: der Nachwuchs ist hier am Werken und alles passt!

Dann kommt noch die Klage, dass unsere Jugendlichen nicht Grüßen können, kann ich für meine Person nicht feststellen, ich werde gegrüßt, manchmal sogar mit Namen angesprochen quer über den Platz.

Und jetzt möchte ich noch ein letztes Argument anführen, das uns bewegt: die gehen nicht in die Kirche. Das mag schon stimmen, wenn man die Jugendlichen im Pfarrhof zählt und jene in der Kirche, ist da eine Diskrepanz. Aber: sie können auch schöne Messen feiern: ich durfte mit den Firmlingen eine Feldmesse im Pfarrhof mitfeiern, schön gestaltet, lebendig. Die Jugendmesse am 11. Jänner hat uns eine sehr gut besuchte Kirche gebracht.

Meine Bitte: lassen wir unseren Jugendlichen Ideen und Freiheiten, leben wir Ihnen aber auch aktives christliches Leben vor.

Der Hl. Augustinus sagt: „In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst“.

-anniglas Tel: 0664 876 9552

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.