Einfach zum Nachdenken

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Grüß Gott!

Wir alle gehen in unserer Corona-krise durch Zeiten der Freude und Zuversicht, aber auch durch Zeiten, in denen wir unsicher sind und auch uns ängstigen.

Wir haben in dieser Krise-zeit auf eine andere Art und Weise OSTERN gefeiert. Durch das Fest der Auferstehung Christi gibt Gott uns die Zusage, dass er Treu zu uns ist, uns nie allein lässt. Gottes Gegenwart stärkt uns „JA“ zu Ihm zu sagen und auch andere Menschen Mut zu machen, ihre Talente und Möglichkeiten für andere, für das Reich Gottes einzusetzen.

„Es geht darum, beim Herrn zu bleiben, um den Mut zu finden, aus uns selbst herauszugehen, aus unseren Bequemlichkeiten, aus unseren begrenzten und geschützten Räumen, um uns hinauszuwagen auf die offene See der Bedürfnisse der anderen und um unserem christlichen Zeugnis in der Welt einen umfassenden Ansatz zu verleihen“ (aus dem Kalender Botschaften von Franziskus 2020).                                                        

Ostern das Fest der Zukunft, das Fest des Lebens für alle Menschen. Dass die Jünger nur langsam zum Glauben an die Auferstehung kommen, war auch ihre künftige Stärke. Es geht nicht bloß um das Sehen mit den Augen.

Die Glaubensbotschaft muss eine Glaubenserfahrung werden. Dass Jesus, Thomas nicht kritisiert weil er nur mit den Augen, sehen will und kann, das gibt uns Mut. Thomas darf das tun, was er braucht, um Glauben zu können.                                                                        Auch wir zweifeln manchmal aber Zweifel gehört dazu! Auch wir dürfen das tun, was wir brauchen um Glauben zu können. Jeder und Jede darf und muss seinen eigenen Weg zum Glauben finden. Entscheidend ist für uns die Begegnung im Herzen mit Ihm.

So meint es,

Dechant Klaus Coolen osc, Pfarrer

 

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