Es ist alles anders

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In diesem Jahr ist alles anders. Die Corona-Pandemie zwingt uns, zum Schutz unserer Mitmenschen auf lieb gewonnene Gewohnheiten zu verzichten. Gerade zur Osterzeit sind wir in den vergangenen Jahren immer wieder als Großfamilie zusammen gekommen, haben an den großen Feiern rund um das Osterfest teilgenommen, haben als Pfarrgemeinde gemeinsam das höchste Fest der Christenheit gefeiert- Jesu Tod und Auferstehung. Und das haben wir auch in diesem Jahr getan, nur eben anders, was die äußeren Umstände betrifft. Aber nicht vom Inhalt her. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter ihnen“- diese Zusage Jesu gilt auch, wenn wir im gemeinsamen Gebet, aber nicht räumlich versammelt sind. Wenn wir zu Hause mit unseren Familien beten sind wir dennoch eine große Gemeinschaft des Glaubens – eine „Gebetswolke“ kann und soll in den kommenden Tagen und wahrscheinlich auch noch Monaten in unserer Pfarre aufsteigen.

Aber da die Familie die erste Kirche ist, sind wir in dieser Zeit aufgefordert, intensiver in unseren Familien und Häusern zu beten. Wo es möglich ist, sind wir aufgerufen die Feier der Hl. Messe im Fernsehen und in anderen Medien wie zum Beispiel im Online-Livestreaming zu verfolgen.

In diesem Zusammenhang möchten wir euch nochmals einladen, die Mittwochs- und Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr via Facebook mitzufeiern. Auch wenn wir nicht im Kirchenraum zusammen kommen können, so sind wir als Pfarrgemeinde miteinander verbunden.

Sonst bleibt unsere Pfarrkirche, wie immer, offen. Jeder darf zu jeder Zeit zu einem kurzen Gebet oder zu einer kurzen Besinnung hineingehen.

Lasst uns weiterhin für einander und für die ganze Welt beten.

Suchen und finden wir in diesen Tagen Gott in unseren Herzen und unseren Häusern und lassen wir räumlich getrennt und doch im Geist vereint unsere Gebete aufsteigen. – – mag. hector pascua

 

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