Der Monat Juni

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Der Monat Juni ist dem Herzen Jesu geweiht. Feiern wir doch in diesem Monat das Herz-Jesu-Fest. Herz ist das Zeichen der Liebe schlechthin. Aber was ist Liebe wirklich? Ist das der Gedanke, den ich einmal hörte: „Ich liebe, weil die Liebe, die zurück kommt, mir gut tut.“? Oder ist Liebe, wenn Mann und Frau sich im Bett begegnen? Diese Beispiele sind meist egoistischer Natur. Oder ist Liebe das, was Wikipedia im Internet sagt: „Ein starkes Gefühl mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt?“ Diese Erklärung kommt dem Ziel schon näher, aber ist noch nicht Liebe schlechthin. Wer wirklich über die Liebe Bescheid wissen will, der muss sich mit der Bibel auseinander setzen. Besonders im Johannesevangelium, als auch in den Johannesbriefen, kann man viel über die Liebe lernen. Der beste Lehrmeister der Liebe ist Jesus selbst. Er, der ohne jeder Schuld war, gab sein Leben qualvoll für uns schuldiggewordene Menschen dahin, um uns mit dem Vater, dem der Mensch aus eigener Schuld den Rücken gezeigt hat, zu versöhnen. Er ließ sich zu den Verbrechern rechnen, ohne je Schuld auf sich geladen zu haben. Sogar am Kreuz betete er noch für seine Peiniger : „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. (Luk. 23,34). Unserer Dankbarkeit dieses Herzens werden wir erst gerecht, wenn wir so werden, wie uns Jesus das vorgelebt hat. Dann sind wir Kinder des einen Vaters. Es ist wirklich den Versuch wert, dorthin zu kommen, um dem Herzen Jesu dankbar zu sein. Diese Dankbarkeit wünsche ich Ihnen vom ganzen Herzen. (Wilhelm Stetina, Diakon)

 

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