Glauben in Zeiten von Corona

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Fast zwei Monate lang sind wir nun ohne gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarre Leopoldau und in vielen anderen Gemeinden.

Schmerzvoll sind wir aus dem gewohnten, von vielen wirklich auch geschätzten Rhythmus unseres kirchlichen Lebens herausgenommen. Dieser Schmerz darf weder schön gedeutet noch gut geredet werden.

Staunend beobachte ich, wie viele entdecken, was trotz der Einschränkungen auch im Glauben möglich ist. Viele haben Wege gesucht und gefunden, zuhause Gottesdienst zu feiern. Sie haben entdeckt, dass jeder Getaufte im Namen Gottes einen Segen sprechen kann.

Viele Priester und Gemeinden sind in den letzten zwei Monaten in die digitale Welt aufgebrochen. Live-Stream (z.B. Live-Übertragung im Internet/ Fernsehen) war ein Trend geworden.

Die harte Bank ist gegen das weiche Sofa ausgetauscht. YouTube und Facebook liefern eine breite Auswahl an Live-Gottesdiensten. Der Fernseher soll vermitteln. Großflächig präsentiert er das Geschehen: Tabernakel, Altar und Priester so nah wie nie.

Gott sei Dank, dass es bereits Lockerungen gibt. In vielen Kirchen dürfen wieder Gottesdienste unter bestimmten Auflagen gefeiert werden!

— Mag. Hector Pascua

 

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