Einfach zum Nachdenken

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Ein Arbeitsjahr geht zu Ende!                                                                           Wie aus dem Nichts tauchte diese Corona-Pandemie in diesem Jahr auf  und hat das Leben verändert.  Auch das religiöse Leben musste eingeschränkt werden um Leben zu schützen. Statt Gemeindekirche war Hauskirche bewusst im Mittelpunkt. Sowohl Gemeinde und Hauskirche sollten wir in Zukunft weiterpflegen!                                                                                                                                   Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Heuer werden viele Menschen ihre Freizeit anders gestalten. Da alles „Tun und nicht Tun“ bis jetzt Zweckgericht war, sollten wir uns in Urlaub Zeitnehmen für das Zweckfreie, für das, wobei nichts herausspringt. Lernen wir wieder bewusster zu sehen, zu hören, zu riechen, einen Sinn für Verantwortung zu übernehmen und die Ahnung zu bekommen, dass  in unser Leben nicht alles machbar, nicht alles verfügbar, nicht alles möglich ist.                                                                                Ich zitiere aus einem Brief des Schulleiters eines Mailänder Gymnasiums an seine Schüler. Er endete seinen Brief mit einem eindringlichen Appell:

  “ Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken,  um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser  soziales Gewebe,  unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Corona-Pandemie in der Tat  gewonnen. Es muss sich zeigen, ob wir gereift aus der Isolation zurückkehren, motiviert, das eigene Leben in die Hand zu nehmen  und uns konstruktiv in der „ neuen Normalität“ zurückzumelden -im Geist christlicher  Solidarität! Damit Menschlichkeit auch heute und Morgen ein Gesicht bekommt“.  

(Seelsorge-6.2020. Eine Gesellschaft im Krisenmodus- Peter Klasvogt ) 

Ich wünsche euch einen erholsamen, kreativen, aufbauenden Sommer und wenn Gott noch hinzu kommt-dann kann der Urlaub rundum erholsam sein.

So meint es Dechant Klaus Coolen osc-Pfarrer

 

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