Wissenswertes

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Langsam beginnt das Pfarrleben wieder: Trotz Corona sind Gottesdienste und kleine Zusammenkünfte in der Pfarre, wenn auch mit Einschränkungen, möglich — ein kleiner, aber wichtiger Schritt Richtung Normalität. Ich danke allen, die sich dafür eingesetzt haben, dass dieses ganz besondere Pfarrleben tatsächlich weiter gegangen ist.                               *****

Zu Zeiten von Corona ist es leider nicht möglich, dass wir zu unseren Jungschar-Gruppentreffen zusammenkommen, gemeinsam spielen, basteln und Neues entdecken können. Die Jungscharstunden im April und Mai mussten wir leider absagen. Nach der Lockerung der Massnahmen im Juni haben wir wieder mit der Jungscharstunden  angefangen.                                       *****

Da wir unser heurigen Jungscharlager  wegen der Pandemie abgesagt haben, wollen wir unsere Jungscharkinder ein alternatives Programm anbieten.  Drei Aktivitäten haben wir in den Sommer Monaten geplant: am 4. Juli veranstalten wir einen Spielenachmittag mit Grillen und Open-Air-Kino am Abend. Am 18. Juli machen wir einen Tagesausflug nach Ernstbrunn (Wildpark Ernstbrunn). Am 15. August ist auch ein Wandertag nach Bisamberg geplant. Zahlreiche Kinder haben sich bereits für diese Veranstaltungen angemeldet. Herzlichen Dank bei unseren engagierten JungscharbegleiterInnen, die  sich für die Aktionen Zeit nehmen werden!                               *****

Mitten in der Firmvorbereitung hat auch uns die Corona-Krise ab Mitte März weitere Treffen und Aktionen unmöglich gemacht. Trotzdem haben die Firmkandidaten regelmäßige Aktivitäten und Aufgaben Online erledigt. Seit Juni haben wir  uns wieder gemeinsam für die Firmvorbereitung getroffen.  Die Firmfeier wird, wie geplant,  (und wenn keine 2. Corona-Welle kommt!)  am 4. Oktober in der Pfarre Hl. Kreuz, Grossfeldsiedlung gefeiert.                                            *****

Nachdem wir die Erstkommunion aktuell verschieben mussten, stehen nun die neuen Termine für die Feier der Erstkommunion fest!

So dürfen die Erstkommunionkinder der Volksschulen Brisochiweg, GTVS Zehdengasse und von anderen Schulen im Bezirk ihre Erstkommunion am Samstag, 19. September  und am Sonntag, 20. September um 9:30 in der Pfarrkirche feiern.

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Die Corona-Krise führt deutlich vor Augen, wie wichtig in einer Gesellschaft das Miteinander ist – über alle vermeintlichen Grenzen von Religion, Sprache oder Herkunft hinweg. Aufeinander Rücksicht zu nehmen, um miteinander möglichst heil durch die Krise zu kommen – als Einzelne, als ganze Gesellschaft. Zusammenwachsen, um zusammen besser leben zu können. Gemeinsam tragfähige Brücken zueinander zu bauen, auf denen alle gehen können. Die erlebte Solidarität darf nicht verloren gehen, sondern wird zur Merkmal des neuern Miteinander.

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Das Coronavirus hat auch andere Viren mitgeschleppt und über diese Viren sind wir ebenfalls (noch) nicht Herr der Lage. Drei solche Viren möchte ich benennen:

1.   Virus der Kurzsichtigkeit  – Die Nachrichten, gerade in der ersten Zeit, waren nur mehr mit einem Thema beschäftigt. Kaum mehr drangen Informationen über andere Themen aus anderen Ländern zu uns.
Was weißt du über die Situation der Flüchtlinge in Griechenland?
Oder über die Heuschreckenplage in Afrika und Asien?
Wo sind die Berichte über die Hungerkatastrophen dieser Welt?
Oder über den Landraub und die Vernichtung des Regenwaldes in Lateinamerika?  Der Blick auf uns selbst – der fehlende Blick zu den anderen – ist eine fatale und aus meiner Sicht gefährlichste Nebenwirkung, weil ebenfalls tödlich!

  1. Virus des Egoismus  – Neben dem Virus der Kurzsichtigkeit habe ich immer wieder den Virus des eigenen Egoismus erlebt. Ich habe immer wieder Unverständnis erlebt und Klagen über kleinste Wehwehchen, weil eine Urlaubsreise storniert werden musste, oder Gejammere von denen, die sichere Jobs hatten, denken wir nur an die Aufregung über die Fenstertage… Dagegen möchte ich ein Beispiel bringen, dass mich sehr berührt:  die vielen ausländischen Pflegekräfte, die gezwungen waren, ihren Dienst wochenlang zu verlängern und dies aber mit Hingabe taten.
  1. Virus des Zukurzgekommenseins bzw. der mangelnden Solidarität  – Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass die meisten Menschen nur die Einschränkungen akzeptierten, die sie gleich einschränkten, wie andere. Jedoch nicht die Einschränkungen, die sie beschränkten, zum Wohl eines andern. Wie sieht es bei mir aus?

— Mag. Hector Pascua, aufbruch@pfarreleopoldau.at

 

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