Zum Nachdenken

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Nun ist die schöne Zeit des Urlaubes vorüber. Ich hoffe, Sie hatten, wenn
auch etwas begrenzt, einen schönen, erholsamen Urlaub.
Ja, Covid-19 hat uns schon schön zugesetzt. Viele mussten in Kurzarbeit und manche verloren dabei auch ihre Arbeit. Kein leichtes Los und Grund genug, auf Corona böse zu sein.
Aber war Corona nur schlecht? Ich glaube, der Virus hatte auch gute Seiten. Kaum haben in den vergangenen Jahren so viele Leute zusammen gebetet. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft, besonders bei der Jugend, ist sprunghaft gestiegen. Viele Ideen sind aus dieser Not entstanden.
Ich glaube aber, die Botschaft dieser Pandemie war: wir haben Gott zu sehr in eine nicht beachtete Ecke verstauben lassen und uns viel zu sehr auf unsere eigene Kraft verlassen.
Nun, jetzt beginnt wieder ein neues Arbeitsjahr. Wäre da nicht der Vorsatz, mehr auf Gott zu achten und unter einander mehr zu helfen (ohne Hintergedanken) ein guter Vorsatz? Lassen wir die Liebe zu Gott und untereinander wieder aufblühen. Dort, wo wir gerade stehen. Zeigen wir durch unser Leben, dass das Christentum nicht tot ist, sondern lebt. Geben wir Jesus in unseren Herzen den Lebensraum, der ihm zusteht. Wäre das nicht ein guter Vorsatz für das kommende Arbeitsjahr?
(Wilhelm Stetina, Diakon)

 

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