Überlegungen

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37 Erstkommunionkinder, eingeteilt in drei Gruppen, haben zusammen mit ihren Angehörigen das Fest ihrer Ersten Heiligen Kommunion feiern können. Mit engagierten Eltern und der Musikband hat P. Klaus Coolen das Vorbereitungs-Motto „Zu Hause mit Gott“ in den Gottesdiensten am Samstag, 19. September, Sonntag, 20. September und am Samstag, 10. Oktober  in der Pfarre Auferstehung Christi, Saikogasse zum Thema gemacht. Die Freude und Dankbarkeit der Mitfeiernden war spürbar, dass ein solches Fest des Glaubens trotz erschwerter Bedingungen, möglich war.

Nur mit Kernfamilie: Firmung im Corona-Modus

Erstkommunion und Firmung – das sind die wichtigen Tage im Leben von jungen Christen, die normalerweise nach Ostern gefeiert werden. Aufwendige Feste, erst in der Kirche, dann im Familienkreis. Was bleibt davon in Corona-Zeiten übrig?

Schon die letzten Handgriffe vor der Firmung in der Pfarre Leopoldau und in der Pfarre Herz Jesu, Töllergasse sind anders als gewohnt. Schon allein in unserer Pfarre: wir dürften nicht die Firmung in unserer Pfarrkirche feiern, da wir nur eine gewisse Anzahl von Mitfeiernden aufnehmen konnten. Deshalb sind wir in die Nachbarpfarre Auferstehung Christi, Saikogasse  gewandert. Die Kirche kann 120 Gäste beherbergen.

Firmung mit Mundschutz und Desinfektionsmittel

Firmung 2020, Bild: H.C. Theussl

Persönlich überreichen konnte auch der Firmspender, Bischofsvikar Dariusz Schutzki das Kreuzgeschenk nicht. Er selbst legte einen Mundschutz an und desinfizierte seine Hände. Firmung im Corona-Modus!

Eigentlich  haben wir es uns schwieriger vorgestellt, auch für die FimkandidatenInnen, dass da jetzt gar nichts mehr kommt. Ob die Firmlinge in einem Jahr oder eineinhalb Jahren noch einen Bezug zur Kirche haben, das war für mich in Frage gestanden.

Die Firmung and die Erstkommunion trotz Corona zu feiern, und auch in einer anderen Kirche, stieß bei manchen auf ein geteiltes Echo. Von der Idee bekam ich unterschiedliche Reaktionen. Manche waren sehr angetan und haben gesagt, wenigstens eine Sache, die stattfindet, und andere waren enttäuscht, weil Firmung und Erstkommunion ja doch immer auch etwas mit Familie und Familienfeier zu tun haben.

Jede Familie bekam eine eigene Bankreihe

16 Jugendliche haben am 4. Oktober 2020  das Sakrament der Firmung empfangen. Alle haben Mundschutz, ebenso wie ihre Kernfamilien getragen. Begeistert waren sie trotzdem von der geschrumpften Feier, gerne hätten sie all ihre Verwandten dabei gehabt. Weiters haben sie sich gefreut, dass das Fest nicht auf einen unbekannten Zeitpunkt verschoben wurde.

Für jede Familie gab es eine Bankreihe, die nächste Familie folgte mit Abstand. Alle trugen Mundschutz, auch der Firmspender und P. Klaus.

Der kleinere Rahmen war sehr ungewohnt, aber trotzdem festlich und durch die inhaltliche und musikalische Gestaltung war das Fest der Firmung wirklich gelungen.

Vielen Dank an alle, die bei allen Sakramentenfeiern dazu beigetragen haben: den Kindern und Jugendlichen, den Eltern, den Musikerinnen und Musikern. Ein großer Dank gilt hier aber auch dem Bischofsvikar Dariuz Schutzki und P. Klaus Coolen für die Bereitschaft, die Firmung bzw.  die Erstkommunionen als festliche Gottesdienste in dieser Form zu feiern.

Ein großer Dank gebührt auch den Ordnern (Josef Eichinger, Elisabeth Hauk-Frühwirt, Hans Angst und Anni Glas (die auch die ganze Blumendekorationen für den Altar  vorbereitet hat!). Danke für die gute Zusammenarbeit!

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Die Erstkommunionvorbereitung 2020-2021 hat auch bereits begonnen. 32 Kinder haben sich auf das Sakrament angemeldet. Die Vorbereitung wird natürlich auch im Rahmen der COVID 19 Verordnungen gehalten.

— Mag. Hector Pascua

aufbruch@pfarreleopoldau.at

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