Einfach zum Nachdenken

Veröffentlicht von
P. Klaus Coolen OSC

Grüß Gott,  Herbstzeit, Allerheiligen, Allerseelen, Friedhofsgang…  Man erinnert sich an Sterben und Tod und mit dem Leben nach dem Tod!  Mit dem Leben nach dem Tod haben die meisten Schwierigkeiten:  die einen zweifeln, die anderen können sich nichts vorstellen.                                                  

Je weiter man von etwas entfernt ist, desto weniger sieht man.  Das ist so bei der räumlichen Entfernung aber das gilt auch für die innere Entfernung. Wie kann nur einen Menschen räumlich so nahe sein, dass ich jede Falte sehe, aber innerlich ist er mir  so  weit entfernt, dass ich sagen muss:                    

Vielleicht ist er gut, vielleicht ist er schlecht und wenn dieser Mensch weg ist dann existiert er für mich nicht mehr. Es gehört eben eine Reife und Fähigkeit dazu, einer Wirklichkeit innerlich näher zu kommen. Dasselbe gilt für die Wirklichkeit Gott und Ewigkeit.

Das Leben danach bei Gott ist aber größer als der Mensch denken kann. Wir wollen zwar mit aller Gewalt die Dinge, die man kennt mit diesem ewigen Leben in Verbindung bringen  um es zu verstehen.

Jesus antwortet und sagt: Das ist ein ganz anderes Leben und hat auch ganz andere Freuden, die man jetzt noch nicht erahnen kann. Nicht nur Äpfel und Birnen müssen reif werden,  schreibt Erich Trpin  in seinem Buch „Brot des Glücks“.  Auch wir Menschen müssen reif  werden für die Freude des Himmels.

Klaus Coolen osc, Pfarrer

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