P. Klaus feierte seinen 75. Geburtstag!

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Corona verhagelt manche schönen Tage. Auch unser Herr Pfarrer, P. Klaus Coolen musste seinen Ge-burtstag ohne Festmesse und Empfang des Dorfes begehen. In diesem Zusammenhang möchten wir zu seinem 75. Geburstag  nochmals die wichtigen Etappen seines  priesterlichen Lebens präsentieren.

P. Klaus wurde  am Sonntag, den 26. Oktober 1945 geboren. Die ersten zwei Lebensjahre  verbrachte er in einem Dorf, lebte dann in einer Kleinstadt, Maaseik (Belgien), vielleicht deshalb die Liebe zu unseren dörflichen Strukturen.

Obwohl der Krieg gerade erst überstanden war, hatte P. Klaus eine schöne und  behütete Kindheit,  und war selbst Behüter des behinderten jüngeren Bruders.

Als Trost für alle, die Schul-schwierigkeiten hatten oder haben, unser P. Klaus machte die erste Klasse zweimal, weil er statt lesen zu lernen alle Texte auswendig gelernt hat und man ihm zu guter Letzt doch drauf gekommen ist.

Das Gymnasium absolvierte er bereits bei den Kreuzherren, wohl eine schicksalhafte Begegnung. Dort hat er auch 1965 maturiert.  Während des Gymnasiums hat er schon  große Erfolge als Schauspieler gefeiert.

Seinem Namen alle Ehre machend gab es eine weitere Aufgabe, nämlich in Bierzelten den Hl. Nikolaus zu spielen.

1965 begann das Noviziat bei den Kreuzherren, zur Freude der Familie und zum Schrecken der Freunde.

Es folgten zwei Jahre Philosophie-studium und dann ein Jahr Militär mit Sanitätsausbildung,  was später als Jungscharkaplan sehr nützlich war.

Es folgte das Theologiestudium mit der Priesterweihe am 7. 7. 1973. Die  Primizpredigt hielt P. Klaus selbst und natürlich ging es  um …….. Clowns! (Titel: Clown von Gottes Gnaden).

Schon während der Studienzeit wurde eine Niederlassung der Kreuzherren in Wien gegründet und bereits da schnupperte P. Klaus österreichische Luft bei unseren Jungscharlagern.

Zu Beginn war die Sprache ein großer Hemmschuh. Um nicht „sprachlos“ zu sein, erfand er  das Spiel “Pater tschi pater bum”, das nur aus diesen beiden Kunstworten  bestand, bei denen man aufstehen oder sich hinsetzen musste.  Das Spiel wurde ein Renner und unser Pfarrer brauchte kein Deutsch.

Im Herbst 1973 wurde P. Klaus als Kaplan in die Großpfarre „Großfeldsiedlung“ gerufen für den Bereich der Kinderpastoral.

1974 wagte er sich bereits als Religionslehrer in die Schule. Diese Arbeit schätzte er sehr, sind doch die Nöte der Menschen immer ein Anliegen gewesen. Originelle Schüler würzten das Leben.

Die Kreuzherren teilten bald die Gebiete der Großpfarre auf und 1984 wurde P. Klaus Pfarrer Don Boscos. Etwas aufbauen ist schön, vielleicht ist ein Symbol für das gemeinsame Tun, der Bau des großen Pfarrsaales. Aufregend war es in Don Bosco auch, nicht einmal ging er auf Einbrecherjagd.

Dann hatte Leopoldau keinen Pfarrer mehr.

Trotz Warnung vor den  Leopoldauern wollte P. Klaus gerne dort wirken, was ihm aus der Kindheit vertraut war, in einem „Dorf“. Vielleicht auch deshalb, weil genau hier die  Wiener Zeit als  Jungscharpater begonnen hatte und viele Menschen ihm vertraut waren. 1996 wurde er also unser Pfarrer, doch so wirklich ein Dorf sind wir natürlich nicht, immer neue Siedlungsgebiete kommen hinzu mit immer neuen Herausforderungen.

 Nicht zu vergessen, schon vor der Leopoldauer Zeit die zwölf Jahre als Rektor der Wiener Kreuzherren, geprägt von viel  Arbeit und Koordination.  Zu seinem 75. Geburtstag hat er ebenfalls das Dechantenamt aufgegeben. Er hat das Dekanat 21 fast 15 Jahre lang mit Würde und viel Engagement geleitet.  

P. Klaus, zu deinem 75.Geburtstag möchten wir Dir von Herzen gratulieren und alles Gute wünschen. Du bleibst auch weiterhin für die Menschen in Leopoldau und darüber hinaus als Geistlicher lebendiges Vorbild für Tugend und Nächstenliebe, um so Jesus Christus zu bezeugen.

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