Einfach zum Nachdenken

Grüß Gott!                        

Advent kommt von dem Wort „advenire“ und bedeutet  ankommen! Ankunft Gottes“.  Kommt Gott bei mir, bei dir an, Liebe/r LeserIn?

„Entscheidend ist sein Klopfzeichen an der Tür unseres Herzens wahrzunehmen.

Wir dürfen das Anklopfen Gottes in Gestalt unserer Mitmenschen ,nicht überhören,  die in Selbstbezogenheit taub und schwerhörig geworden sind, schreibt Fritz Weidmann. So kann die Ankunft Gottes bei uns Menschen gelingen“.

„Mache dich auf und werde Licht. Machet dem Herrn die Wege bereit!“

Wie bringen wir heuer Advent und Weihnachten zur Sprache?  Gott kommt in unsere Welt mit den Brüchen und Wunden, ihren Verletzungen und dunklen Seiten. Hier will Gott Mensch sein und hier will Gott bei den Menschen sein,  damit Hoffnung, Glaube und Liebe nicht verloren gehen.    Lass uns diese Advent-Zeit nutzen, um seine Nähe zu erhoffen, um unser Leben in Ordnung zu bringen, damit er eintreten kann in mein und dein Innen-Leben. In Corona-Zeiten kann niemand wissen, was alles  möglich sein wird.                                                                            

Nicht alles lässt sich planen.  Auf jeden Fall wird die Pandemie dem kommenden Weihnachtsfest einen anderen Charakter geben. Lassen wir Gott nicht vor unseren Türen stehen!

Dann wird uns das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, aus der Höhe aufstrahlen (Joh.1,9) und kann die Weihnachtsfreude bei uns ankommen.

Gottes Segen sei ein Licht in allen sicheren und unsicheren Momenten unseres Lebens.

Weihnachten: Christi Geburt!

„Gott betritt unsere Welt in Gestalt eines neugeborenen Kindes durch die Hintertür, unspektakulär

Zunächst nimmt niemand Notiz davon, außer ein paar Hirten. Ihr Herz ist voller Freude und sie brechen auf. Anschließend wird nichts mehr so sein wie vorher. Ich möchte nicht in deiner Haut stecken, sagen wir manchmal. Weihnachten jedoch bedeutet, Gott will in unserer Haut stecken. Er wird einer von uns. Er lässt sich auf das Abenteuer Mensch ein, mit allem was es beinhaltet schreibt Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl  in einem Brief  (Canisiuswerk).

Er kommt uns ganz nahe bei schönen Festen genauso wie auch bei Ereignissen, die uns zum Weinen bringen. Gott wird Mensch.

                                                                                                                                          Für die meisten hört Weihnachten mit dem Hl. Abend – 24. Dezember auf – dann wird gefeiert und das Fest wird mit der  Christmette  beendet.  Weihnachten ist eigentlich erst am 25. Dezember. Gott wird Mensch, er kommt zu uns in Jesus von Nazareth. Er will bei uns sein! Er macht die Erde hell mit dem göttlichen Kind. Gott wird Mensch nicht nur in dieser einen Heiligen Nacht, sondern in jeder Nacht unseres Lebens.  Das bedeutet Weihnachten und das dürfen wir jedes Jahr aufs  Neue feiern, auch in dieser Corona-Zeit, wo wir gezwungener Weise Weihnachten anders feiern.

Klaus Coolen osc, Pfarrer                                                                                             

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