Was ist Ostern?

Ostern, das tollste Fest der Christenheit. Toll, weil es kein größeres Fest gibt. Denn es ist wunderbar, dass Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg zum Himmel geöffnet hat. Aber wie kommt dieses Fest zu diesem Namen? Der Mönch Beda Venerabilis (8. Jhdt.) hat in seinen Forschungen die Göttin Ostara gefunden. Sie wurde zur Frühlingstag- und -Nachtgleiche gefeiert. Sie war die Göttin der Fruchtbarkeit und zu-ständig im Kampf gegen Frost und Kälte des Winters und für das Er-wachen der Natur des Frühlings. Ihr Name ist abgeleitet aus dem Lat. und bedeutet Morgenröte. Bei der Bekämpfung des germanischen Heidentums wurde ihr Fest christianisiert. Es war ja auch durch das Verfahren gegen Jesus durch Pilatus bekannt, wann die Hinrichtung Jesu stattgefunden hat. Durch die Zerstörung Jerusalems und den Brand der Bibliothek in Alexandrien wurden aber diese Dokumente vernichtet. Kampf gegen Frost und Kälte und zuständig für das Erwachen der Natur im Frühling, sind wir da nicht auch als Christen zuständig im übertragenen Sinn? Sollten wir nicht auch Wärme und Erwachen durch unsere Liebe, die uns Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung geschenkt hat, für den Frühling der Menschheit sorgen? Haben nicht unsere Eltern dieses Versprechen, den Werken des Sa-tans zu widersagen, bei unserer Taufe gesprochen, die wir selbst jedes Jahr in der Osternacht wiederholen? Das also ist unsere Aufgabe: dem Willen Jesu gemäß, neues Leben in die Natur des Menschen zu bringen. Wir Men-schen allein können das nicht. Denn der Teufel hat viel zu große Macht. Wir würden kläglich unter-liegen, wenn wir es alleine schaffen müssten. Aber Gott kann es. Und Jesus hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung die Zusage gegeben, mit ihm diese Aufgabe zu bewältigen. Räumen wir alles, was zwischen uns und Jesus steht durch eine gute Beichte weg, und beginnen wir mit Jesus für das Reich Gottes zu arbeiten. In diesem Sinne: ein gesegnetes, frohes Osterfest.( Wilhelm Stetina, Diakon)

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