Einfach zum Nachdenken

Grüß Gott

Wir freuen uns wieder einander zu sehen

So etwas trägt! Warum ist das so? Was wollen wir eigentlich sehen? Ich glaube und wer könnte es nicht nachempfinden: Es ist etwas Bekanntes, das wir suchen. Auf einmal ist es da, was ihm, was sie, ausmacht und bedeutet.  Und ich erinnere mich gerne daran, dass das Sehen von jeher „erkennen“ meint. Und das wahre erkennen heißt Leben! 

Wir tragen eine so tiefe Sehnsucht in uns “zu sehen“.

Was erinnert uns daran zu erkennen?

Die Pandemiezeit spricht von den „3 G“s (Genesen, getestet, geimpft).  Diese 3 G‘s sorgen, dass der Corona-Virus sich nicht verbreitet.

Ich nenne hier die „3 E „die uns hindern richtig zu sehen: Egozentrisch richtig sein – Empfindlichkeit (die nur sich selber sieht) und Empathiemangel

Der Andere muss klein gehalten werden, damit das ICH gelten kann.  So funktionieren alle Narzissten. Wie viele leben nicht auf diese Art und Weise!

 Als Christ(in) haben wir das eine „E“, was hilft richtig zu sehen „das Evangelium!“

Unser Glaube ist der Sieg über den Narzissmus und das gequälte Dasein. Die Christliche Kirche kommt dann in ihre Freiheit, wenn sie allein auf das Evangelium hört: Sehen, Erkennen und Lieben“.  Denn im Herzen beginnt ja das sehen-dein und mein sehen.                                                      „Man sieht nur mit dem Herzen gut“.  Und Martin Luther sagt den Satz: „Wer Gottes verborgene Heiligkeit nicht sieht und erkennt, der ist Blind. (Joh9, 35-4o). Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt,  überwunden hat. Und du bist im Frieden und du bist frei, so herrlich frei!“                      

Wir freuen uns wieder den Bruder und die Schwester zu sehen!

Klaus Coolen.osc

Pfarrer

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