Adventsonntag 2021:

Spendenmöglichkeit: Sei So Frei

IBAN: AT93 5400 0000 0039 7562, Onlinespenden: www.seisofrei.at/spenden Spenden an Sei So Frei sind steuerlich absetzbar. Vielen Dank!

Wasser ist Leben.

Die monatelangen, teils sogar jahrelangen Dürreperioden in der Region Mara vernichten Ernten und Saatgut, lassen Wasserstellen vertrocknen, Menschen verhungern und Kinder warden krank . Das immer extremere Klima trifft besonders die bitterarmen Menschen. 85% der Familien können nur essen, was sie ernten, und wenn es keine Ernte gibt, gibt es nichts zu essen. Während wir morgens noch schlafen, sind Frauen und Kinder schon stundenlang unterwegs zu kilometerweit entfernten Wasserstellen und -löchern. Das Wasser dort ist „gefährlich“, weil die Wasserstellen unverschlossen sind und auch von Tieren genützt werden. Durchfallerkrankungen, verursacht durch schmutziges Trinkwasser und mangelnde Hygiene, sind eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern.

Brunnen als einzige Chance.

Sei So Frei und die Partnerorganisation GGF (Grain to Grow Foundation) unter der Leitung von Saria Amillen Anderson bauen seit über 15 Jahren in der Region Mara Regenwassertanks und bohren Tiefbohrbrunnen. Mit regionalen Spezialisten wird bis zu 65 m tief gebohrt und das Wasser mittels mechanischer Handpumpe an die Oberfläche befördert. Damit in Zukunft noch mehr Menschen vom Brunnen profitieren, plant Sei So Frei den Einsatz von Solarpumpen. Sie sorgen für eine kontinuierliche Pumpleistung und das Wasser kann damit von einem Brunnenloch durch die Verlegung von Leitungen an mehreren Stellen entnommen werden.

Ein einziger Brunnen versorgt jetzt schon bis zu 5.000 Menschen dauerhaft mit gesundem, sauberem Wasser. Wer daraus wann wie viel Wasser entnehmen darf, regeln in den Dörfern eigens gegründete und geschulte Wassermanagementkomitees – sorgsamer Umgang mit Wasser hat für sie oberste Priorität. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir auf diese Weise das Wasserproblem in der dürregeplagten Region nachhaltig lösen können. „Wir sind so dankbar“, berichtet Jane Samweli freudestrahlend. In ihrem Dorf Rwamkoma wurde ein solcher Brunnen gebaut. „Früher waren die Kinder oft schwer krank. Sie haben veschmutztes Wasser getrunken. Heute sind sie gesund. Wir haben Hoffnung. Wir können leben.“

Share this...
Share on Facebook
Facebook
0Tweet about this on Twitter
Twitter