Unter dem „Fest der Versöhnung“ (Sakrament der Versöhnung) wird die erste Beichte verstanden. Sie dient der Vorbereitung auf die 1. Heilige Kommunion (Sakrament der Eucharistie). Beide Sakramente sind ein wichtiger Meilenstein im Leben der Kinder in der Gemeinschaft der Christen. Was in der Taufe begann, wird nun in einem weiteren Schritt fortgeführt und bekräftigt.

Ohne Gemeinschaft kann ein Mensch nicht leben. Und doch erfahren wir immer wieder, wie zerbrechlich unser Miteinander ist. Die Liebe Gottes vermag zu heilen was in uns zerbrochen ist und worunter wir leiden. In der Beichte heilt Gott zuerst uns und dann auch unsere Beziehung zu anderen Menschen.

Die folgenden Themen mögen den Kindern helfen, eine gute Vorbereitung auf ihre 1. Beichte zu bekommen. Das Thema (Sakrament der Versöhnung“ wird beim 2. Treffen in der Kirche am 20. März (Samstaggruppe um 10.30 Uhr) und am 24. März (Mittwochsgruppe um 16 Uhr) thematisiert. Der Termin für die Erstbeichte wird aber erst im Mai festgelegt.

Seite 21 – Es ist nicht leicht, das richtige zu tun

  • gemeinsam mit Ihrem Kind lesen. Wenn es Fragen gibt, bitte versuch dies im Sinne des Themas zu beantworten!
  • Im Sakrament der Versöhnung werden wir gestärkt und bestärkt, dabei geht es um das Thema Schuld, doch im eigentlichen Mittelpunkt steht die Versöhnung, die Gott uns als seinen Kindern zusagt. Gott nimmt uns Menschen so an, wie wir sind, mit all unseren Stärken, aber auch mit unseren Fehlern und Schwächen.

Die Geschichte von Zachäus

Seite 24 – die Geschichte von Zachäus – die Bilder aufkleben

Impulse:

1.         Zachäus tut Unrecht

2.         Zachäus hat alles und ist dennoch nicht glücklich

3.         Zachäus denkt über sein Leben nach

4.         Jesus bemerkt Zachäus und ruft ihn beim Namen

5.         Zachäus redet mit Jesus und erfährt Vergebung

6.         Zachäus fängt ein neues Leben an

Kinder zur Ruhe und Stille führen, Augen schließen,

Stell dir vor, du bist Zachäus.

Elternteil liest langsam und mit Pausen zum Nachdenken zwischen jedem Satz:

Zachäus denkt über sein Leben nach.

Ich sollte Mitleid mit den Menschen haben.

Ich bin reich und mächtig. Aber glücklich kann ich so nicht werden.

Ich sollte versuchen noch mehr Geld zu verlangen.

So werde ich niemals Freunde finden. Ich möchte ein guter Mensch werden. Mit einem ehrlichen und guten Herzen kann man schließlich nicht reich werden. Was könnte Zachäus deiner Meinung nach tun?

Kennst du Menschen, die so wie Zachäus sind?

Bist auch du manchmal wie Zachäus?

Zusammenfassung:

  • Zachäus was allein (Schuld trennt von Gott und den Menschen)
  • Jesus hat ihm beim Namen gerufen.
  • Als er Jesus begegnet, geht die Tür seinem Herzen auf

Es ist, wie wenn viele Steine von seinem Herzen fallen.

Seite 22 – Ein verlorenes Schaf – danach die Geschichte „Ich will umkehren“ gemeinsam lesen und besprechen

Impulse:

Ausgeschlossen – angenommen
Kennst du Situationen, wo du ausgeschlossen wurdest?
Wo hast du das schon erlebt, dass jemand ausgeschlossen wird?
Wie ist es, wenn jemand sagt: Ich mag dich! Ich komm zu dir?

Seite 23 – auch wir wollen oft umkehren

*Jeder der acht Schafe hat einen Doppelgänger im Textfeld. Finde zu jedem Schaf von unten den Doppelgänger. Dann hast du im Text die fehlenden Wörter richtig eingeordnet.

— die fertige Arbeit abfotografieren und an Hector per WhatsApp schicken!

Gemeinsames Gebet

Herr, Jesus Christus,
Zachäus war reich, er hat alles gehabt.
Etwas hat ihm aber noch gefehlt:
Du hast ihm gefehlt.
Dich hat er gesucht.
Nach dir hat er ausgeschaut.
Du hast ihn bei seinem Namen gerufen.
Du bist bei ihm eingekehrt.
Du hast sein Herz hell und reich gemacht.
Wir bitten dich:
Komm auch zu uns und mach uns heil!
Amen.

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