Gedanken: Pfingsten

Drei große Ereignisse scheinen in diesem Monat auf: Pfingsten (5.6.), Herz-Jesu-Fest (24.6.) und Johannes, der Täufer (25.6,). Diese drei sind fest miteinander verbunden und doch ganz eigenständig.
Der Hl. Geist, die dritte göttliche Person, ist jener, der Verbindung schafft. Er verbindet bei der Schöpfung Gott mit der Erde, bei Maria Verkündigung Gott mit Maria, bei der Taufe Jesus die Dreifaltigkeit mit der Menschheit.
Das Herz Jesu Fest stellt uns die übergroße Liebe Gottes zu den Menschen vor Augen.
Johannes, der Täufer mahnt uns, sich ganz dem Willen Gottes unterzuordnen.
Alle drei, jeder in seiner Art und Aufgabe, mahnen uns, Gott mit dem ganzen Wesen unseres Seins zu lieben. Eine leichte und doch sehr schwierige Aufgabe. Leicht, und das zeigen uns die Heiligen, weil Gott, wenn wir es zulassen, machtvoll in unser Leben eingreift. Sehr schwierig, weil wir einen mächtigen Feind haben, der uns von Gott wegführen will. Und er ist mächtig und schlau. Ohne Gott könnten wir ihm nicht widerstehen. Und der Teufel kennt uns zu gut und weiß genau, wo unsere Schwächen liegen. Wo wir am verwundbarsten sind.
Nutzen wir gerade diesen Monat, um uns ganz auf die Seite Gottes zu stellen und ein Leben lang an dieser Seite zu bleiben.
– Wilhelm Stetina, Diakon, bild: pixabay.com

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