Kinder und Jugendliche informierten über das Schwerpunktland Äthiopien. Der SangHimig Choristers sorgte für die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe.
Am 18. Oktober 2026 feierte die Pfarrgemeinde Leopoldau den Sonntag der Weltmission, der heuer unter dem besonderen Augenmerk auf Äthiopien stand. Im Rahmen der Heiligen Messe, die zugleich dem Bibelsonntag gewidmet war, beschäftigte sich die Pfarrgemeinde mit der Lebenssituation der Menschen in dem ostafrikanischen Land und der weltweiten Solidarität mit den Ärmsten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Sie vermittelten den Gottesdienstbesuchern Wissenswertes über Äthiopien, seine Geschichte, seine christliche Tradition und die Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist. Mithilfe von Gegenständen wie Brot und bunten Schals wurden außerdem Hilfsprojekte vorgestellt, die Frauen und Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützen.
Dabei ging es unter anderem um eine Backstube, die Frauen nach Krieg und Gewalt eine neue Lebensperspektive ermöglicht, sowie um ein Projekt, das Frauen durch das Weben und den Verkauf bunter Schals zu mehr Selbstständigkeit verhilft. Auch die Aufklärungsarbeit gegen die Beschneidung von Mädchen wurde thematisiert.
Die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe übernahmen die SangHimig Choristers, eine philippinische Chorgruppe, die mit ihren Liedern zur feierlichen Atmosphäre des Gottesdienstes beitrug. Die Feier machte deutlich, dass christlicher Glaube nicht an Landesgrenzen endet, sondern Menschen weltweit miteinander verbindet.
Mit fair gehandelten Produkten Gutes tun
Nach der Heiligen Messe engagierten sich die Kinder und Jugendlichen auch ganz praktisch für die Weltmission. Sie boten fair gehandelte Produkte, darunter Schokopralinen und Happy Blue Chips, zum Verkauf an. Zusätzlich waren die Gottesdienstbesucher eingeladen, für die Missionsprojekte in Äthiopien zu spenden.
Der Erlös der Aktion kommt der Arbeit von Missio Österreich zugute. Damit werden Menschen unterstützt, die unter Armut, Krieg und Gewalt leiden und dringend Hilfe benötigen.
Die Feier in Leopoldau zeigte eindrucksvoll, dass auch kleine Gesten Großes bewirken können. Ein Gebet, eine Spende oder der Kauf eines fair gehandelten Produkts kann dazu beitragen, Hoffnung zu schenken und konkrete Hilfe zu ermöglichen. Die Botschaft des Weltmissionssonntags wurde so für die Pfarrgemeinde lebendig: Solidarität beginnt vor der eigenen Haustür und kennt keine Grenzen.
Die Pfarrgemeinde Leopoldau bedankt sich herzlich bei allen, die diese Aktion unterstützt und mit ihrer Spende oder dem Kauf fair gehandelter Produkte einen Beitrag zur Weltmission geleistet haben. Ein besonderer Dank gilt Sissi Eichinger für die engagierte Mitgestaltung und Vorbereitung der Feier sowie den Kindern und Jugendlichen und den SangHimig Choristers für ihren wertvollen Beitrag. Gemeinsam wurde deutlich, dass schon kleine Gesten der Solidarität Hoffnung schenken und das Leben von Menschen in Not nachhaltig verbessern können.
- Hector Pascua/Bilder H.C. Theussl








